Vorschriften für Rechnungen

Seit 1. Januar 2004 verlangt das Umsatzsteuer-Gesetz für den Vorsteuer-Abzug umfangreiche Angaben in den Rechnungen:

 

   - Name und Anschrift des leistenden Unternehmers sowie des Leistungsempfängers

   - Menge und Bezeichnung des Gegenstandes der Lieferung bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung

   - Zeitpunkt der Lieferung bzw. der sonstigen Leistung

   - Das Entgelt (Rechnungs-Netto-Betrag) sowie der darauf entfallende Steuerbetrag mit Steuersatz    (Mehrwertsteuer)

   - Steuer-Nummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer

   - Das Ausstellungsdatum

   - Eine fortlaufende Rechnungsnummer

   - Die Aufschlüsselung der Entgelte nach Steuersätzen bzw. Steuerbefreiungen

 

Bei Dauerleistungen (z. B. Vermietungen) reicht es aus, wenn die Steuernummer bzw. die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer in dem zugrunde liegenden Vertrag angegeben ist.

 

Bei Kleinbetrags-Rechnungen (bis € 250,00) entfällt das Erfordernis der Angabe einer Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, einer Rechnungs-Nummer sowie des Rechnungs-Empfängers.

 

Stand 2018

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